Verbessere deine Tierfotografie – Tipps und Tricks

Verbessere deine Tierfotografie – Tipps und Tricks

Verbessere deine Tierfotografie – Tipps und Tricks

Mit der digitalen Revolution sind mehr und mehr Möglichkeiten entstanden, die schönsten Momente festzuhalten und mit am beliebtesten darunter ist die Tierfotografie und Landschaftsfotografie. Besonders gerne werden diese Motive von Hobbyfotografen gewählt. Das Themengebiet, welches zuvor nur von wenigen privilegierten erforscht werden konnte, durch die hohen Kosten des Equipments, öffnet nun seine Tore für Fotografie –Enthusiasten. Jedoch wer auf Instagram, Facebook und Co. unterwegs ist, weiß dass nicht jedes Bild einen anspricht und dem persönlichen Geschmack entspricht. Dies kommt meistens daher, dass viele Leute ein Foto nach dem anderen schießen und auf das beste hoffen anstatt etwas Zeit in die Einstellungen zu investieren. Wir alle begehen diesen „Fehler“ wenn wir auf Reisen sind, und das ist auch nicht schlimm. Nur sollte man wenn der perfekte Moment gekommen ist bereit sein das Bild aufzunehmen. Letztens haben wir euch schon ein paar Fotografie –Tipps gegeben. Heute werden wir euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr euer Lieblingsmotiv ablichten könnt, sei es euer Haustier oder in der freien Natur.

Die größte Schwierigkeit, die sich bei der Tierfotografie ergibt ist, dass Tiere von Natur aus scheu sind und man sie nicht zum perfekten Bild zwingen kann und sollte. Dadurch heißt es abwarten und den richtigen Moment nicht verpassen! Viele Dinge die wir heute präsentieren habt ihr in ähnlicher Form bestimmt schon mal gehört oder dass diese zum gesunden Menschenverstand gehören, aber die Vielzahl an schlechten Aufnahmen zeigt, dass man diese Tipps trotzdem gerne verdrängt.

Kenn das Motiv

Tierfotografie basiert auf vergänglichen Momenten in der Natur, also schadet es nicht das Tier gut zu kennen und sich mit dem individuellem Verhalten oder dem allgemeinen Artverhalten auseinander zu setzen. So kannst du gewisse Situationen vorhersagen und musst nicht dabei zusehen wie der perfekte Moment an dir Verbessere deine Tierfotografie – Tipps und Tricksvorbeizieht, weil du nicht schnell genug zur Kamera greifen konntest. Es ist zwar klar, dass nicht jede Spezies komplett vorhersehbar agiert, jedoch sind schon gewisse artspezifische Muster zu erkennen. Warte nicht nur für ein paar Minuten und suche dann das nächste Tier, wenn das welches du beobachtest oder fotografierst nicht die gewünschten Resultate erbringt. Schau länger zu und warte. Hab Geduld. Bei der Tierfotografie kann so ziemlich alles zu jeder Zeit geschehen. Aber wenn es passiert ist es zusätzlich selten so, dass du dich in der perfekten Position zum Tier befindest. Also musst du sehr, sehr geduldig sein. Oft muss man mehrere Tage hintereinander zum gleichen Ort zurückkehren, wenn es sich um Wildfotografie handelt und selbst dann existiert das Risiko das nichts passiert und man seine Zeit vergeudet hat. Bei Haustieren ist das ganze einfacher, gerade wenn es das eigene ist, da man weiß wie das Tier sich wann verhält.

Kenn die Regeln guter Fotografie – und schreib deine eigenen!

Es gibt einige geschriebene und ungeschriebene Regeln guter Fotografie, egal um welches Genre es sich handelt. Bereits in einem vorherigen Blogbeitrag haben wir euch dir Drittel-Regel vorgestellt. Diese und andere Regeln / Tools wie z. B. das nutzen des Histogramms und somit das wählen der richtigen Belichtung zu verinnerlichen, sind sehr wichtig, damit wenn der vergängliche Moment kommt, du ihn nicht verpasst. In der Tierfotografie ist es sehr wichtig, sich auf Augenhöhe mit dem Objekt zu begeben, da dies die Fotografie lebendig macht.

Arbeite mit dem Licht

Besonders bei der Tierfotografie ist es wichtig, die „Stunden des goldenen Lichts“ zu Verbessere deine Tierfotografie – Tipps und Tricksnutzen. Das bedeutet ein frühes Aufstehen vor Sonnenaufgang und dass man vor Sonnenaufgang bereits auf der Lauer nach guten Motiven liegt. Mittags zwischen 11 Uhr und 16 Uhr ist das Licht in den meisten Orten zu hart und beraubt die Bilder des gewissen Etwas. Die Ausnahme sind bewölkte Tage, an denen die Wolken eine große Box mit sanftem und gut verteiltem Licht bilden. An solchen Tagen kann man den ganzen Tag draußen bleiben oder so lange wie es gute Motive gibt. Egal wie gut man die Fotografie plant, manchmal findet man sich in einer Situation wieder, wo die Belichtung nicht ideal ist oder gutes Licht zwar vorhanden ist, aber von der falschen Seite kommt. Gerade bei Tierfotografie ist es dann oft nicht möglich, die Position zu wechseln um das Licht optimal zu nutzen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht! Wenn du die Nummer 1 Regel guter Fotografie kennst und befolgst, kannst du trotz schwieriger Verhältnisse interessante Bilder erstellen. 

Der Schlüssel für gute Tierfotografie und Fotografie im Allgemeinen ist es, seine Ausstattung zu kennen. So gelingt es auch schwierigere Momente einzufangen!

Um allgemeine Tipps zum Umgang mit deiner Kamera zu erhalten, besuch unseren vorherigen Blogpost „das perfekte Foto“. 

Verbessere deine Tierfotografie – Tipps und TricksBei der Fotografie von Haustieren ist es außerdem wichtig, einen schönen und interessanten Hintergrund zu schaffen. Ob Hund, Katze oder Kaninchen, die Aufnahmen gelingen immer besser, wenn die Hintergrund Landschaft vorab geplant und ausgewählt wurde. Während Hunde und Katzen auf der Wiese oder am Strand langen Fototerminen standhalten können und man länger Zeit hat das ideale Bild aufzunehmen, ist bei Tieren, die meist im Käfig leben, Vorsicht geboten. Scheu und meist klein können diese nur begrenzte Zeit in der Natur hingesetzt werden. Die offene Blende sorgt dann dafür, dass nur die gewünschten Details im Vordergrund stehen.

Ein spannendes Kompositionselement ist ebenfalls die Interaktion zwischen Tier und Tier oder Tier und Mensch. Dabei ist jedoch zu beachten, dass beide sich miteinander gut verstehen. Besonders zwischen Hund und Katze kann es sonst zu ungünstigen Spannungen kommen, die euch das Bild versauen. Die Interaktion zwischen Mensch und Tier ergibt natürlich eine besonders schöne Erinnerung auf dem Bild und so können auch viele Charakterelemente hervorstechen. Ein Leckerli oder Spielzeug in der Nähe der Kamera stellt zusätzlich sicher, dass Aufmerksamkeit und Blick deines Haustieres auf dich gerichtet sind.

Verbessere deine Tierfotografie – Tipps und TricksBei Fokus alleine auf dein Tier ist es immer eine gute Idee, Details in das Bild miteinzubringen. Ob es das liebste Spielzeug ist oder ob man mit besonderen Objekten spielt, um Interesse zu wecken: es gibt sehr viele Möglichkeiten, lasst einfach eure Fantasie spielen! Während statische Bilder einen gewissen Charm besitzen, sind die meisten Haustiere nicht dafür gemacht, lange still zu sitzen. Wenn ihr ein sehr lebendiges Tier habt oder euer kleine Schatz einfach nicht so gut erzogen ist: bewegte Tierbilder sind charakterstarke Aufnahmen, die ihr mit einer kurzen Belichtungszeit gut hinbekommt.