Die Hochzeitssaison ist eröffnet

Die Hochzeitssaison ist eröffnet

Das Hochzeitsgeschäft boomt, die Wirtschaft profitiert. Jedes Jahr heiraten mehr Leute – und geben dabei überdurchschnittlich viel Geld aus. Zu keiner Jahreszeit ist dieses Phänomen so präsent wie im Sommer. In zahlreichen Magazinen (wie z. B. dem Hochzeits- Magazin), Blogs und auf Social-Media-Plattformen wird aktuell rund um dieses Thema berichtet. Und dabei wird nichts außer Acht gelassen: von wer das perfekte Foto von der Hochzeit macht bis wo die Trauringe zu kaufen sind, die gerade „In“ sind ist alles vorhanden. Dabei ist kein Glanz und Glamour zu viel des Guten und alles wird bis ins kleinste Detail geplant. Es existieren sogar Anbieter, die Onlinekurse zum Thema Heiraten bereitstellen. Schließlich heiratet man (meist) nur einmal im Leben und für diesen Moment sollte dann auch alles perfekt sein. So wird die Hochzeitsplanung fast so anstrengend wie ein Sport –Ereignis. Es wird von einem Anbieter zum nächsten gerannt, in der Hoffnung den einen ganz besonderen in dem Meer von Dienstleistern zu finden, der der Hochzeit das gewisse Etwas verleiht. Um diese Vorstellungen umzusetzen eignet sich keine Zeit so sehr, wie die angenehmen Sommermonate. Schöne Open-Air Hochzeiten bei schönem Wetter und frischer Luft unter freiem Himmel, am Strand oder im Park bieten sich da wunderbar an. Doch was passiert, wenn die schönen Prognosen sich in Unwetter verwandeln oder in der Hochsaison kein Termin mehr frei ist? 

 Hochzeitssaison vorbei – was jetzt?

 Klassisch geht die Hochzeitssaison von Mai bis September. Doch es gibt attraktive Alternativen für jene, die diese überfüllten Monate meiden möchten, eine Trauung in einem anderen Land und dem einwirken einer anderen Kultur nicht scheuen. Wenn bei uns die Hochzeiten aufgrund der schlechten Wetterlage in den Monaten von Oktober bis April weniger werden, startet in anderen Ländern erst die Saison. Im November geht es in Indien erst richtig los und eine Trauung jagt die nächste. So verwandelt sich Indien in dieser Zeit mit all den zusätzlichen Feierlichkeiten und Festivals mehr denn je in ein Märchenland, das zum Träumen anregt und Inspirationen für das eigene Fest bietet.

 

HochzeitssaisonDeutsche Paare zieht es immer öfter zum Ja-Wort ins Ausland. Dies hat verschiedene Gründe und Vorteile: oft kommt ist der Partner in dem jeweiligen Land zu Hause, das Paar lernte sich auf einer Reise kennen oder man möchte die Festlichkeiten direkt mit den Flitterwochen verbinden. Doch es gibt einiges was man bei der Trauung außerhalb Deutschlands beachten sollte. Auch wenn es in vielen Ländern deutlich unkomplizierter und schneller zugeht sind dennoch eine Menge Dokumente von Nöten, die übersetzt werden müssen. Dies kostet meist viel Zeit und Energie. Ebenfalls sollte man sich vor Antritt der Reise ausgiebig darüber informieren, welche rechtlichen Bestimmungen in dem gewünschten Land gelten, damit die Ehe hier in Deutschland auch anerkannt wird. Bei Rückreise ins Heimatland muss die nach dem im Ausland gültigen Recht durchgeführte Hochzeit in Deutschland registriert werden. Dazu werden die mit einer „Apostille“ (Beglaubigung per Unterschrift und Echtheitsbestätigung) versehenen Heiratsdokumente aus dem Ausland, welche von den Behörden und deutschen Konsulaten vor Ort ausgestellt werden. Eingetragen werden kann die Ehe entweder beim Standesamt in Berlin (wenn der Wohnsitz außerhalb Deutschlands liegt) oder im eigenen Wohnort (bei Wohnsitz im Inland).

 

Die Erinnerung für die Ewigkeit festhalten

 Nach all dem Stress möchte man natürlich lange etwas von dem schönsten Tag des Lebens haben und an der Erinnerung festhalten. Dies geht natürlich durch Video – und Fotografie Profis. Einige lassen nicht nur die Hochzeitsfeier festhalten, sondern auch alles Drumherum: vom Antrag über die Verlobungsfeier, zu den Vorbereitungen und letztlich der eigentlichen Feier. Doch dies ist längst nicht die einzige und bei weitem nicht die langanhaltendste Möglichkeit. Ob für die eigene Hochzeit oder als Geschenk für das Brautpaar, ein Ölgemälde von dem Lieblingsbild malen zu lassen lässt die Erinnerung auch für kommende Generationen erstrahlen. Viele Paare lassen sich auch eine Website zu ihrer Hochzeit erstellen oder richten sie selber ein, als eine weitere Möglichkeit das Event zu individualisieren. Dabei kann ein eigenes Design gewählt werden, dass das Thema der Hochzeit perfekt untermalt und widerspiegelt und die Liebesgeschichte des Paares für Freunde, Gäste und Besucher in einem modernen, frischen Licht neu erzählt werden.

„Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist.“
(Daniel Spitzer)

 

Ebenso können die Einladungen über die Website verschickt bzw. veröffentlicht werden und so Umwelt und Geldbeutel schonend auf Termin und Location hingewiesen werden. Nach der Hochzeit können ebenfalls Videos und Fotos hochgeladen werden und damit den Moment weiter mit Freunden und Familie genießen und aufleben lassen. Jedoch ist zu beachten, dass im Impressum der Website einige Angaben festgelegt werden sollten. Bei diesen Angaben kommt es einerseits darauf an, ob die Website rein aus privaten oder geschäftlichen Gründen betrieben wird, andererseits aber auch ob nur eigene Inhalte dargestellt werden oder zusätzlich auch Werke von anderen darauf zu sehen sind. Wenn Werke von Fotografen hochgeladen werden ist es immer sicherer, dies im Impressum zu vermerken. Besonderen Wert hat dies, wenn Content nicht nur auf der Website sondern auch auf den sozialen Medien veröffentlicht wird. Dafür ist es dann ebenfalls ratsam, sich die Erlaubnis von allen auf den Bildern zu sehenden Personen einzuholen, da diese Einwände gegen die Repräsentation im Internet haben und sich in ihrer Privatsphäre verletzt fühlen könnten. Um unangenehmen Überraschungen und Konfrontationen zu vermeiden sollten diese Dinge demnach vorab geklärt werden.